vegan Motivation

Warum vegan?


Gesundheit

Was wir täglich zu uns nehmen hat nicht nur den größten Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern kann von jedem selbst in die Hand genommen werden.
Einige Fakten, die mittlerweile jedem bekannt sein sollten und von wissenschaftlichen Studien bewiesen worden sind: Milchprodukte stehen im engen Zusammenhang mit Diabetes, sowohl Typ1 als auch Typ2. Rotes sowie verarbeitetes Fleisch sind erwiesenermaßen krebserregend. Dabei beeinflusst die Ernährung das Risiko für eine Krebserkrankung in etwa genauso viel, wie es das Rauchen tut. Fleisch, Fleischprodukte, Fisch und Ei stehen in direktem Zusammenhang mit Hypertonie (Bluthochdruck), welche mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Atherosklerose führen kann. Fleisch und Fleischerzeugnisse sind außerdem mit einem hohen Risiko für Gicht verbunden. Im Gegensatz dazu sinkt das Risiko für all diese Erkrankungen mit einem erhöhten Konsum von Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen, die nur in pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden sind. 

Mit gesunder veganer Ernährung lassen sich also die häufigsten Ernährungsbedingten Krankheiten vorbeugen.
Auch wenn eine vegane Ernährung oft als eine Mangelernährung angesehen wird, wissen die meisten von uns überhaupt nicht, wie eine gesunde Ernährung überhaupt aussieht, sondern machen das, was unsere Eltern vor uns gemacht und uns beigebracht haben. Wirklich informiert über eine ausgewogene Ernährung ist kaum einer. So empfehlen auch die Ernährungsgesellschaften, mindestens 75% der Ernährung rein pflanzlich zu gestalten. Dies trifft auf die wenigsten zu, und trotzdem denken die meisten, dass ihre eigene Ernährung, sei sie noch so voll von Tiefkühlpizza und McDonalds-Besuchen, die Beste sei. An dieser Stelle ist es wichtig, dass sich jeder selbst und mit den richtigen Quellen über Ernährung informiert. Denn ernährungswissenschaftliche Studien zeigen in der Regel deutlich, dass tierische Produkte nicht sonderlich förderlich für die Gesundheit sind, besonders nicht in dem Maße, in dem sie heutzutage im Durchschnitt verzehrt werden. 


 
 
Zur eigenen Info empfehlen wir:

Dokumentarfilme: 

Bücher: 

Websites: 

Youtube:  


Quellen:
Vegan Klischee ade! von Niko Rittenau
ecodemy (Studiumsunterlagen)

Umweltschutz

Etwa 80% der gesamten landwirtschaftlichen Fläche werden für Tierhaltung & Futteranbau verwendet. Doch dies liefert nur 18% der weltweiten Kalorien. Dafür wird mehr & mehr intakter Regenwald zerstört. Jährlich fällt eine Fläche in der Größe Deutschlands, wird für ein paar Jahre zu einer Soja- oder Getreideplantage umgepflügt und allmählich immer wüstenähnlicher, bis schießlich gar nichts mehr wächst.
Auch ist der Wasserverbrauch für z.B. 1kg Rindfleisch mit 15.000L  unverhältnismäßig hoch. Davon könnte ein Vielfaches an Obst, Gemüse und Getreide angebaut werden.
Darüber hinaus erzeugt eine mittelgroße Schweinemastanlage so viele Exkremente wie eine 10.000 Einwohner-Stadt. Die Gülle wird allerdings nicht in Kläranlagen aufbereitet, sondern aufs Feld gefahren und verseucht in großem Stil das Grundwasser.
Das dabei anfallende gasförmige Ammoniak, ebenso wie Stickoxide, Methan und Co² sind weltweit für mehr Treibhausgase verantwortlich als der gesamte Transportsektor, inklusive aller Autos, Kreuzfahrtschiffe, usw. 
 

Zur eigenen Info empfehlen wir:

Dokumentarfilme: 

Bücher: 

Websites: 


Quellen:
 ariwa, v-heft, 2017.
 

Ethik

Wir lieben Tiere und viele essen sie trotzdem. Aus Genuss.
Massentierhaltung, Kühe künstlich schwängern und ihre Kälber wegnehmen, Kückenschreddern. Grausamkeit für Genuss? Gibt es kein Recht auf Leben?
Alleine 2015 wurden in Deutschland 780 Millionen Tiere in Schlachthöfen getötet.
Ist das notwendig und führt das wirklich zu Glück?
 
Abgesehen davon findet eine Verschwendung der Kalorien über den „Umweg“ Tier statt: 90% der Kalorien, die in der Pflanze waren, gehen verloren. Nur 10% der Kalorien des Futters landen im Fleisch (Trophiestufe). Es könnten 10 mal mehr Menschen mit Soja und Getreide ernährt werden, anstatt es Rindern und Schweinen zu verfüttern. Dazu kommt, dass 95% der weltweiten Soja- und 50% der Getreideernte im Trog statt auf dem Teller landen. 
Fakt ist: 800 Millionen Menschen hungern.
Dabei wird das Getreide meist vor ihren Augen angebaut, doch haben sie entweder keinen Zugriff, da ihnen das Land von großen globalen Konzernen zur Futtermittelgewinnung genommen wurde (Landgrabbing) oder sie können es sich schlicht nicht leisten, da die Getreidepreise durch die hohe Fleischnachfrage in die Höhe getrieben werden.
Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung bringt es folgendermaßen auf den Punkt:

„Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.“ 

Und selbst die Arbeitenden in den Schlachthöfen haben es nicht gut. Meist handelt es sich um moderne Sklaven, sog. Illegale bzw. Menschen ohne Papiere. Den ganzen Tag zerschneiden sie Tiere in Stücke und erhalten Dumpinglöhne. Die psyschischen Folgen sind katastrophal. 
Menschen, die in der Umgebung einer Tierfabrik leben, wird die Gesundheit und die Lebensgrundlage genommen: saubere Luft und Wasser. Gülle, Antibiotika und Tierabfälle haben es verseucht.


 
 
Zur eigenen Info empfehlen wir:
Dokumentarfilme: 

 Bücher:  

 Websites:   

 Youtube:   


Quellen:
ariwa, v-heft, 2017.
 Fleischatlas, 2018


 
 

Wie sieht eine zukunftsfähige Ernährung aus?

 Sie soll umweltfreundlich, ethisch und lecker sein!

 
 
 

Hinweis: Ethische Motivationen und wissenschaftliche Daten stehen hier nebeneinander, beeinflussen sich aber nicht.